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ALS (Amyotrophe Lateralsklerose), die spinale Muskelatrophie

 

ALS ist ein reines Lymphproblem!

 

Typisch für ALS ist die Verhärtung bestimmter Bereiche im Rückenmark, die den mitbetroffenen Nervenbereich blockieren, sodass sie die Nervenimpulse nicht weiterleiten.

 

ALS gilt medizinisch bisher als unheilbar, wobei der Verlauf der „unabänderlichen Verschlechterung“ langsam oder schnell vor sich gehen kann. Die medizinische Erfahrung, dieser Verlauf sei unabänderlich, ist ein Irrtum, entstanden durch das Nichtbeachten der Lymphe und des Lymphflusses. Die Intelligenz und viele andere Körperfunktionen bleiben normal vorhanden, nur Beine, Arme und/oder Funktionen wie Atmung, Verdauung sind betroffen.

 

Die allmählich zunehmende Verfestigung der Lymphe, dem Versorger der Zellen, ist zumindest zeitweise das Hauptproblem im Krankheitsgeschehen.

 

 

 

Ursache ist meist eine Acidose (Übersäuerung) mit Störung bestimmter Zellbereiche, weil der Zu- und Abstrom der Lymphe nicht mehr ausreichend funktioniert, was vor allem die Sauerstoff(O2)-Versorgung der Nerven beeinträchtigt, da diese anhaltend ununterbrochen hoch bleiben muss.

 

Der zunächst mäßige, aber stetig schwächer werdende Lymphfluss in der Nervenzellumgebung reduziert das Durchkommen des Sauerstoffs zur Zelle und mindert langsam die Leistungskraft und -dauer dieser Zellen, was als Schwächung empfunden wird. Häufig sind die Beine betroffen, außerdem einzelne Muskeln unterschiedlich stark.

 

Somit wird die Bewegung ganz verschiedener Muskelgruppen und einzelner Muskeln eingeschränkt, also zunächst Leistungsschwäche, schließlich bis zu Muskelatrophien. Besonders häufig und progredient sind Muskeln der Beine und Arme sowie der Atmung betroffen.

 

Die manuelle Lösung der verfestigen Areale ist relativ schwierig, da diese ja im Zentralnervensystem (ZNS) knöchern abgeschlossen liegen und manuell kaum zugänglich sind. Daher muss die Therapie beginnen mit der Verbesserung des Lymphflusses im ganzen Körper durch pH-Steigerung, d. h. Basifizierung (> 7,4). Dadurch kann die Krankheit zum Stillstand kommen, sogar mit einer leichten Verbesserung der Muskeltätigkeit, einer Besserung des Allgemeinbefindens, der Immunabwehr und diverser anderer Körperfunktionen.

 

LymphverfestigungDer manuelle Einsatz beschleunigt diesen Prozess durch intensive Entlastung der Lymphabflusszonen lateral um die Wirbelsäule.

Besondere Bedeutung hat auch die Lymphflussverbesserung durch Verzicht auf Tiermilch und Tiermilchprodukten. Milcheiweiß verdickt die Lymphe und macht sie zähflüssiger (vgl. die Publikation „Acidotische Lymphblockade“).

 

Der nächstwichtige Therapieschritt ist das Mindern der Lymphabflussstörung in der Zentrale, dem Bauchraum, was die Lösung der Lymphblockade im Rückenmark erheblich beschleunigt. Diese therapeutische Lösung der Lymphblockaden im Rückenmark bzw. im Gehirn muss regelmäßig intensiv und geduldig über lange Zeit fortgeführt werden, bis die Stagnation der Impulse im ZNS und die meist jahrelange Untätigkeit der betroffenen Muskeln überwunden sind.

 

Die These, die seien abgestorben, ist nicht haltbar, da deren Funktion wieder erkennbar wird. Die meisten motorischen Nerven sind eben nicht abgestorben.

 

Das zentrale Problem ist die acidotische Lymphblockade durch Lymphverhärtungstendenz. Daher tritt ALS bevorzugt bei hageren, früher sportlichen Patienten und im Alter auf, da diese Faktoren den Fluss der Lymphe verlangsamen, was aber über Basifizierung und Vermeidung von Tiermilch/-produkten sehr gut positiv zu beeinflussen ist.

 

 

Weitere, sehr hilfreiche Maßnahmen sind viel Bewegung, Acidose-Lymphmassage, Acidose-Selbstmassage und eine Ernährung nach der Potamos-Naturküche.

 

 Autor: Dr. med. A. H. Barth

 

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